Noodlicious Chicken Flavour
Chicken Chicken Flavour Lebensmittel Noodlicious Nudelsuppe Ramen Schnäppchen
Was nichts kostet, ist auch nichts. Oder?
Achtung, Achtung! Aktion beim Action! Da gibt es ab morgen nämlich einen 10er-Pack Noodlicious Instant Noodles für geradezu lächerlich günstige 1,99 Euro. Das ist schon ein wirklich mega guter Preis. Um vorher für euch auszuprobieren, ob die denn auch gut sind oder nur billig, haben wir uns in Unkosten gestürzt und extra zum Testen welche zum Originalpreis gekauft – ein Päckchen für stolze 28 Cent. Da werdet ihr jetzt wahrscheinlich sagen, das ist doch immer noch sehr günstig, und ihr habt absolut Recht. ^^ Beef und Chicken wird es im 10er-Pack geben, wir haben uns heute erst mal fürs Hühnchen entschieden.
Mit Noodlicious haben wir hier bisher eher gemischte Erfahrungen gemacht: Die ultra scharfen Ghost Pepper Flavour thronen ganz weit oben im Ramen-Olymp, während die Super Hot and Spicy doch recht enttäuschend waren. Mal schauen, wie sich die Variante mit Hühnergeschmack so schlägt. Der Serviervorschlag auf der Packung sieht schon mal einigermaßen unspektakulär aus: Einfach eine Portion blasse Nudeln ohne alles. Na ja. Über den Hersteller konnte ich online nichts herausfinden. Die Nudeln werden in Bangladesch produziert und von einem niederländischen Großhändler importiert, und das muss an Infos dann auch reichen.
100 Gramm zubereitetes Gericht haben 100 Kalorien, eine Packung beinhaltet im Rohzustand mickrige 65 Gramm. Die Zutatenliste verspricht Leckeres: Zwiebel, Knoblauch, Schalotte, Chili und Ingwer sind am Start, viel mehr dann aber auch nicht. Wir haben hier ein ganz puristisches kleines Gericht, nur Nudeln und ein Beutelchen mit Pulver, das war’s. Kein Öl, kein Gemüse, gar nichts. Na, dann gucken wir uns das doch mal aus der Nähe an. Ab in die Küche!
Zubereitung
Den Packungsinhalt in eine Schüssel geben, mit 300 ml kochendem Wasser übergießen, 3 Minuten zugedeckt stehen lassen, umrühren, fertig. Da klingeln schon leise die Alarmglocken bei mir im Hinterkopf: Genau so sollten auch die Super Hot and Spicy zubereitet werden, und die waren nach der angegebenen Zeit sowas von gar nicht fertig. Die sind damals deutlich besser geworden, als Sam sie im Topf gekocht hat, anstatt sie, so wie angegeben, nur in kochendem Wasser ziehen zu lassen. Behaltet das vielleicht bei der Zubereitung im Blick. Ich mache es jetzt so, wie es draufsteht, schon alleine wegen der Authentizität und so, und um gegebenenfalls als abschreckendes Beispiel zu dienen. 😁
Das Pulver riecht eigentlich schon mal ganz angenehm, schön würzig. Und auch, als das kochende Wasser hinzugegeben wird, macht sich ein schön aromatischer Geruch breit. Wirklich richtig lecker. Irgendwie meine ich, Pilze rauszuriechen, aber die sind gar nicht drin.
Nach den 3 Minuten Ziehzeit koste ich schnell eine Probenudel, bevor es an die Fotosession geht: Doch, die ist von der Konsistenz her schon okay. Über den Geschmack schreibe ich später was, erst mal Fotos. Cliffhanger! Bleibt dran!
Geschmack
Emma’s Meinung: So. Also, zuerst mal Entwarnung: Es ist nicht abscheulich oder so. Eigentlich ist es eher gar nichts. Die Brühe bringt einen dezenten, sehr milden Hühnersuppengeschmack mit, der aber im Zusammenspiel mit den Nudeln quasi völlig ausgelöscht wird. Es schmeckt nach nix. Da kann man jetzt sagen, das ist ja nicht schlimm, dann schmeckt es wenigstens auch nicht eklig. Aber das ist eigentlich nicht der Anspruch, den wir an so ein Gericht haben. Da sollte schon ein bisschen was los sein. Das hier schmeckt, als hätte man einen Brühwürfel in 5 Litern Wasser aufgelöst. Absolut belanglos. Keine Würze, keine erkennbare Geschmacksnote, einfach ein diffuses Aroma, das ungefähr 100.000x stärker sein müsste, um irgendwas in mir auszulösen.
Die Konsistenz von den ziemlich dünnen Nudeln ist okay, nicht zu fest, nicht zu weich. Aber die gewisse Flutschigkeit, die zum Beispiel die guten Nongshim mitbringen, die fehlt hier. Das ist insgesamt einfach nur etwas, was man zu sich nimmt, weil es gerade da ist, aber nichts, was man mit Genuss und Freude essen würde. Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht schreiben, da fehlt es echt an allen Ecken und Enden. Und jetzt lasst mich durch, ich muss dringend zum Gewürzschrank!



Sam’s Meinung: Die Noodlicious Chicken Flavour sind wirklich extrem basic. Die Nudeln sind halt Nudeln, und das Soßenpulver ist so wenig, dass das Ergebnis eher wie Pasta in Wasser schmeckt. Als würde man einen homöopathischen Tropfen Hühnerbrühe in den Topf träufeln. Zuerst dachte ich, ich hätte irgendwo ein zweites Beutelchen mit Gemüse oder Öl übersehen, wie man es von anderen Ramen oft kennt, aber nein, da war nix!
Vergleicht man die Noodlicious Chicken Flavour mit den YumYum Chicken, dann stinken sie so richtig ab. Klar, die kosten mit 55 Cent mehr als die Noodlicious, aber dafür bekommt man gleich drei Beutelchen voll leckerem Zeug, das die Geschmacksknospen nicht einschlafen lässt. Wer einfach nur Nudeln mit Wasser und einen super dezenten Hühnchengeschmack möchte, kann gerne zu den Noodlicious greifen. Die Portion ist so mickrig, dass man sowieso nicht viel zum Ärgern hat. Ich habe sie wieder 3 Minuten lang direkt im Topf gekocht und hatte damit ein ziemlich gutes Ergebnis bei den Nudeln. Insgesamt aber ein echt langweiliges Gericht, das ich nicht nochmal kaufen würde.
Tipps zum Pimpen
Hier musste heute einiges aufgefahren werden, um da ein bisschen Pep reinzubringen. Angefangen mit sehr viel Sojasoße und Chilisalz, dann noch ein bisschen was fürs Auge und für den Vitaminhaushalt in Form von Brokkoli, Möhrchen und Champignons. Ein paar Hühnerfiletstücke dazu, Petersilie drüber, frittierten Knoblauch auch. Und schon war es ganz gut essbar. Die Nudeln als eigenständiges Gericht taugen nicht viel, aber als Grundlage zum Pimpen kann man sie ganz gut benutzen. Kosten ja nix.





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