Mangia

Mamma mia! Pasta fressen bis die Wampe platzt.

Der Titel Mangia ist italienisch und bedeutet „essen“. Genau darum geht es in diesem, 1983 von Spectravision veröffentlichtem Spiel, für das Atari 2600. Eure italienische Mutter macht nichts anderes als den ganzen Tag Paste für ihren Sohnemann zu kochen. Nudeln sind schließlich euer Lieblingsessen. Um Mama nicht das Herz zu brechen müssen die Tonnen an Essen irgendwie verputzt werden. Stellt euch Mama einen Teller mit Pasta auf den Tisch, könnt ihr ihn mit einem Druck nach rechts auf dem Joystick grabschen. Drückt ihr nun nach links, verputzt ihr die leckeren Nudeln (inklusive Teller). Das macht Mama sehr glücklich. Allerdings könnt ihr nicht zu viel in euch reinstopfen. Irgendwann färbt sich eure Spielfigur gelb und danach rot. Fresst ihr jetzt noch munter weiter, platzt euch die Wampe und ihr verliert ein Leben. Monty Python’s „Der Sinn des Lebens“ lässt grüßen. Stapeln sich mehr als 9 Teller auf dem Tisch bricht dieser zusammen und ihr verliert ebenfalls ein Leben. Ikea?

Zum Glück schauen immer wieder Sergio der italienische Hund und Frankie die italienische Katze vorbei. So steht es zumindest in der Anleitung. Wenn die beiden Viecher allerdings immer die gleichen sind, warum wechseln sie dann ständig die Farbe? Kann es sein, dass der Typ auf dem Stuhl einfach sämtliche Hunde und Katzen aus seiner Nachbarschaft Sergio und Frankie nennt? Wie auch immer, den beiden könnt ihr, wenn Mama nicht hinschaut, mit einem Druck nach oben oder unten ebenfalls Pasta in den Rachen werfen damit ihr nicht alles selbst verdrücken müsst. Werdet ihr dabei erwischt oder verfehlt ihr einen eurer tierischen Kumpels, serviert euch Mama als Strafe direkt 3 Teller Nudeln auf einmal.

Das Spiel ist so skurril, dass ich es schon wieder gut finde. Pasta fressen bis die Wampe platzt oder der Tisch zusammenbricht. Grandios! Sogar die Optik ist gelungen. Was mich allerdings extrem genervt hat war dieser klingelnde Sound im Hintergrund. Ist das ein Telefon? Wenn ja, warum geht niemand ran und wieso rufen dort so viele Leute an? Wer der Typ mit dem stattlichen Schnörres auf dem Foto an der Wand ist würde ich auch gerne wissen. Es gibt ja sehr viele schrottige Spiele auf dem 2600er, Mangia hat mir beim Zocken durchaus Freude bereitet. Dabei kommt es ganz ohne Button aus. Bravo Spectravision! Hier noch ein Gameplay Video von mir:

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Fazit

Pro

  • Schicke Grafik
  • Lustige Spielidee

Kontra

  • Nerviger Sound
  • Unstabiler Tisch

Wertung   (0 - 10)

7
Gut
Emotion freudig

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