Im Schutz der Drachen

Wenn Quelle Spiele veröffentlicht.

Quelle brachte 1983 das Atari 2600 Spiel „Im Schutz der Drachen“ auf den Markt. Ja, der Quelle Verlag der im Juni 2009 Insolvenz angemeldet hatte. Das Spiel ist ein typisches Shoot’em Up der damaligen Zeit, nur dass ihr hier kein Raumschiff steuert sondern die Rolle eines Drachen übernehmt und alles wegballert, was euch vor die Schnauze fliegt. Das Ganze zieht sich über verschiedene Leveldesigns wie ein Meer, einen Wald, eine Stadt und irgendwas, was man nicht erkennen kann. Mit dem Joystick lenkt ihr, mit dem Button spuckt ihr Feuerbälle und lasst gleichzeitig Drachenköttel fallen um Gegner am Boden zu vernichten. Wie bei Shoot’em Up’s üblich sammelt ihr dafür Punkte und Bonusleben. Mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten.

Das Spiel gab es auch noch unter den Titeln Dragon Defender und Dragon Power.

Die Sprites flackern extrem nervig über den Bildschirm und die immer gleichen Gegner sind ziemlich monoton und langweilig. Meistens fliegen sie im Zickzack vor sich hin. Herausfordernd ist das Ganze nicht wirklich. Die Sound Effects sind nervig und irgendwann lässt man sich einfach lustlos treffen, damit das Elend endlich ein Ende hat. Es gab zwar definitiv schlechtere Spiele auf dem 2600er aber gut ist „Im Schutz der Drachen“ deshalb noch lange nicht. Hätte man ein bisschen mehr Abwechslung und unterschiedlichere Gegner in das Spiel gepackt, wäre es wahrscheinlich sogar unterhaltsam geworden, so bleibt es der übliche, schnell zusammengeschusterte, Atari Einheitsbrei. Hier noch mein Gameplay Video:

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Fazit

Pro

  • Jeder mag Drachen
  • Geht schlimmer
  • Quelle ist insolvent

Kontra

  • Kaum Abwechslung
  • Nervige Sounds
  • Sprites flackern

Wertung

3
Schlecht
Emotion enttäuscht

2 Antworten zu “Im Schutz der Drachen”

  1. Dweller sagt:

    Super, dass er zwischendurch spontan einfach kackt. Man merkt, dass Wert auf Realismus gelegt wurde und wie die Künstler gleichzeitig selbst Ausdruck über Ihr eigenes Spiel vermitteln. So viel Symbolkraft ist heute viel zu selten.

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