Über 400 Sorten KitKats
Warum es in Japan so viele Geschmacksrichtungen gibt.
Als mir die liebe Emma neulich ein Paket voller japanischer KitKats schickte, habe ich mich gefragt: Wie viele Sorten gibt es eigentlich von dem leckeren Snack? Also habe ich recherchiert und haltet euch fest: Während man sich hierzulande schon über drei unterschiedliche KitKats im Supermarkt freut, wurden in Japan seit dem Jahr 2000 über 400 (!) verschiedene Geschmacksrichtungen des Schokoriegels auf den Markt gebracht. Und Deutschland so: White, Chunky, Mini… Das muss reichen!
Laut Wikipedia wurden KitKats 1973 in Japan eingeführt und im Jahr 2014 die meistverkaufte Süßigkeit des Landes. Das wundert mich nicht bei dieser unglaublichen Vielfalt, auf die ich wirklich neidisch bin, denn die Riegel-Auswahl aus Emmas Päckchen ist extrem lecker! Von Milk Tea über Matcha und Erdbeere bis hin zu Chocolate Orange – es ist eine wahre Geschmacksexplosion! Ich musste mich bremsen, um nicht sofort alle Sorten auf einmal in mich hineinzustopfen. Doch wie kam es zu den über 400 unterschiedlichen KitKats in Japan?
Vom Grüntee zum Hype
Den Anfang machte 2004 die Sorte Grüntee. Seitdem wurden über 300 saisonale und regionale Geschmacksrichtungen verkauft. Neben den eher normalen Sorten aus meinem Päckchen gab es auch echte Exoten wie Sojamehl, Süßkartoffel, Green bean, Vegetable juice, Wasabi oder Sake. Ich hätte sie wahrscheinlich alle probiert! ALLE!
Von regional limitierten Sorten bis hin zu Special Editions, bisher war alles dabei, was das Herz bzw. das Bauchi begehrt. Einige Geschmacksrichtungen erscheinen nur zu besonderen Anlässen, andere sind exklusiv im Duty-Free von Flughäfen erhältlich. Ein weiterer Grund für den Kultstatus von KitKat in Japan ist der Name. Auf Japanisch spricht man ihn „kitto katto“ aus, was ähnlich klingt wie „kitto katsu“. Das bedeutet so viel wie „Viel Glück!“, und deshalb werden die Riegel gerne als Glücksbringer zu Prüfungen verschenkt.
Ich würde mich echt freuen, wenn wir hier auch etwas mehr Auswahl in den Regalen hätten. In meinen NihonBoxen und Emmas UmaiBoxen waren schon viele japanische KitKats dabei und bisher war jede Sorte verdammt lecker! Ich meine, die stellen das Zeug doch sowieso her, warum wird es dann nur in Japan verkauft?! UNFAIR! Aber immerhin habe ich noch ein paar übrig, guckt:






Schon alleine das wäre ein Grund, nach Japan zu ziehen. ^^ Die haben es soo gut! Wir haben 3 lächerliche Sorten und die haben alles! Würde ich wirklich extrem gerne mal probieren, gerade die etwas Ausgefalleneren. Wasabi… 🤭
In der UmaiBox waren ja immer mal welche drin, und es war jedes mal ein Geschmacksfestival. So gut! Und so schade, dass man sie hier nicht kriegt. Im Laden schon mal gar nicht, aber auch online ist nur eine kleine Auswahl verfügbar. Echt ein Jammer. Schon alleine die Idee, dass es regionale Spezialsorten gibt! Sowas von toll ist das alles!
Müssten sie ja nur hier auch ins Regal stellen oder wenigstens online verkaufen.